Wasserspaltüberwachung an Hydro-Turbinen.

Induktive Wasserspaltsensoren erfassen den Abstand vom Laufrad zum Gehäuse.

Die Laufschaufel-Abstandsüberwachung misst den Abstand zwischen Turbinenschaufeln und dem Gehäusering. Turbine und Gehäusering werden durch wirkende hydraulische Kräfte beeinflusst. Außerhalb des Zentrums kann die Betriebseffizienz beeinträchtigt werden und in schwerwiegenderen Fällen zu Schäden durch Turbinen-zu-Gehäuse-Ringabrieb führen. 

  • Linearer Bereich von 0 bis 10 mm, je nach Sensortyp
  • Berührungsloses Wirbelstrommessprinzip mit eingebauter Linearisierungselektronik
  • Auslegung für Kaplan- oder Francis-Turbinen
  • Variante mit Saphir-Sensorkopf oder hoch abriebfestem Material

Einsatzgebiete


  • Typisch werden 1 bis 4 Sensoren am Umfang des Gehäuserings installiert und bündig eingebaut.

 

Anwendungsbeschreibung

Wasserspaltsensoren werden zur berührungslosen Messung des Turbinenspiels großer Francis- oder Kaplan-Turbinen eingesetzt. Der für die Sensorspitze verwendete Hochleistungswerkstoff sorgt für eine extrem hohe Verschleißfestigkeit. Die Sensoren werden über O-Ringe mehrfach abgedichtet um dem hohen Wasserdruck dauerhaft standzuhalten.  Durch den Einsatz der Wasserspaltsensoren können folgende Fehler detektiert werden:

  • Läufer außerhalb des Zentrums, was zu Effizienzeinbußen führt
  • Ring Reibung zwischen Turbinen und Gehäuse

Die Laufschaufel-Abstandsüberwachung ist bei großen vertikalen Wasserturbinen anwendbar. Die gesamte Signalverarbeitung ist im Sensorgehäuse integriert. Der Spannungsausgang ist direkt proportional zu dem gemessenen Abstand zwischen dem metallischen Messobjekt und der Sensorfläche.

Produkte von AVIBIA

RCP Sensoren sind in unterschiedlichen Ausführungen und Messbereichen lieferbar. Anwendungsspezifische Abmessungen können je nach Einbausituation realisiert werden.

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