Wälzlagerdiagnose nach VDI 3832 mit Kennwerten aus dem Zeitbereich.
Wälzlagerkennwerte beantworten die Frage: Ist das Lager geschädigt?
Gerade die Beantwortung dieser Frage ist für die Instandhaltung und Anlagenbetreiber essenziell wichtig. Die Diagnose eines Lagerschadens ist eine eigene Wissenschaft. Es gibt verschiedene Ansätze.
- Transmitter erfassen wie stark eine Maschine schwingt. Die Frage, ob die Schwingung vom Lager, einer Unwucht oder sonstigen Quellen angeregt wird, bleibt unbeantwortet. Der Lagerzustand kann so nur ungenau bewertet werden.
- Die Überwachung von Wälzlagerkennwerten beantworten die Frage, ob ein Lager geschädigt ist. Die Kennwerte werden mit Beschleunigungssensoren erfasst und auf Stöße, verursacht von Lagerschäden untersucht. Mit dieser Methode ist eine Einschätzung des Lagergesundheitszustands durch einen nicht Experten möglich. In VDI 3832 werden verschiedene Methoden beschrieben, Wälzlager mit Kennwerten aus dem Zeitbereich zu überwachen. Z.B. bezogener Effektivwert/Spitzenwert, k(t)-Wert, Crest-Faktor, BCU-Wert u.v.m.
- Die Berechnung eines Hüllkurvenfrequenzspektrums beantwortet die Frage welche Komponenten im Lager welche Schäden aufweisen. Die Komponenten des Lagers werden einzeln bewertet. Mit dieser Methode ist eine Einschätzung des Lagergesundheitszustands für einen Experten sehr detailliert möglich.

Einsatzgebiete
- Analyse von Schäden an Wälzlagern und Lagerkomponenten wie Innenring, Außenring, Käfig und Wälzkörper
Produkte von AVIBIA
- AVIBIAline Überwachungsgeräte als Einzelgeräte oder als komplettes Überwachungssystem (mit Schaltschrank)
- Beschleunigungssensoren für industriellen Einsatz mit Applikationsberatung

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